querdenken heißt kreativ sein

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querdenken heißt kreativ sein

Das Wort „querdenken“ erfreut sich immer mehr Beliebtheit bei Unternehmern und Personalmanagern. Der Audi-Personal-Chef Thomas Sigi, der Mitte 2015 für seine Aussage „Wir stellen Menschen ein, keine Noten“ in den Medien vertreten war, äußerte bei einem Besuch an der Technischen Universität München Folgendes:

„Wir suchen Menschen mit Pioniergeist. Klassische Querdenker, die genauso begeistert von innovativen Technologien sind wie wir und die mutig sind, auch mal neue Wege zu gehen.“

Jetzt kann man sich die Frage stellen – Was ist querdenken und was genau ist das interessante daran?

Was ist querdenken?

Man kann zwischen zwei unterschiedlichen Denkweisen differenzieren. Querdenken bedeutet nichts anderes als laterales Denken, was wiederum das Gegenteil von linearem Denken ist.
Linear meint in diesem Fall, nach eingelernten Mustern (Schritt für Schritt) zu denken, was für Linienarbeit notwendig ist. Ein klassisches Beispiel für Linienarbeit ist das Stehen am Fließband und Eindrehen der immer gleichen Schrauben.

Kreatives Arbeiten erfordert wiederum die Fähigkeit den Blickwinkel auf die eigene Tätigkeit verändern zu können. Zum Beispiel in dem man in die Rollen der Benutzer des Produktes schlüpft, sich Szenarien überlegt, welche Einflüsse auf das Produkt einwirken können oder einen Schritt zurückgeht und alle momentanen Produkteigenschaften auf den relevanten Kundennutzen reduziert. Hierbei entstehen Ideen und Möglichkeiten, die beim einfachen Abarbeiten nicht zu Tage treten würden.

Warum querdenken?

Deutschland ist das Land mit den meisten Patentanmeldungen und Erfindungsmeldungen weltweit. Allerdings geht seit letztem Jahr der prozentuale Zuwachs an Patentanmeldungen zurück und Deutschland liegt nun auf Platz zwei – hinter Japan. Hier können alle Patentanmeldestatistiken nachvollzogen werden.

Die Anzahl von Erfindungen bzw. Patentanmeldungen hängt stark mit der Charakteristik des Arbeitens und des Arbeitsumfeldes zusammen. Je kreativer gearbeitet werden kann, desto mehr Innovationskraft kann entwickelt werden und desto mehr Erfindungen entstehen, die angemeldet werden können. Das spiegelt die bewunderte deutsche Ingenieurskunst wieder.

Interessiert?

Wir legen hohen Wert auf kreatives Arbeiten und optimieren die Innovationskraft und somit auch den Kundennutzen Ihrer Produkte. (Infos zur Innovationsschmiede)

Wie kann ich meine Kreativität im Alltag steigern?

  • Eine Vielzahl kreativer Gedanken entsteht, wenn man Nichts tut und keine Aufgaben zu erledigen bzw. im Hinterkopf hat. Es ist wichtig diese Zeit für sich alleine zu reservieren. Zum Beispiel eignet sich eine Bergwanderung oder ein Thermenbesuch wunderbar.
  • Machen Sie sich nicht mehr Stress als unbedingt notwendig, denn Stress ist der Kreativitätskiller Nr. 1.
  • Legen Sie das Handy weg und machen es lautlos, wenn sie sich entspannen möchten. Das „Spielen“ mit dem Handy in kurzen Pausen, wie in der Bahn oder am Küchentisch, verhindern die persönliche Entspannung und die Entstehung guter Ideen.
  • Machen Sie absichtlich Dinge anders. Probieren Sie neue Lokale aus oder wandern auf einen Berg, wenn Sie das sonst eher weniger machen. Wenn man aus seinen gewohnten Mustern ausbricht, dann ordnet sich ein Teil unserer Gedanken um und es entstehen neue Verbindungen im Gehirn, was langfristig die Kreativitätsfähigkeit steigert.

Weiterführende Links

  • Hier ist eine 10 minütige Einführung in laterales Denken.
  • Hier können Sie testen, welcher Denktyp Sie sind.

Ich wünsche viele quer gedachte Ideen.

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